Die Beratungsstelle für Hörgeschädigte gibt es seit Oktober 1981. Sie befindet sich im Kultur- und Freizeitzentrum der Gehörlosen in Recklinghausen, Oerweg 38. Träger ist der Fördererverein für hör-sprachgeschädigte Mitbürger im Kreis Recklinghausen e.V.

Warum eine Beratungsstelle für Hörgeschädigte???

Hörende Menschen haben die Möglichkeit verschiedene Beratungsstellen zu besuchen. Wenn sie Schulden haben, besuchen sie eine Schulden-Beratungsstelle. Wenn sie Anträge stellen wollen, unterschiedliche Ämter. Wenn sie Probleme mit ihren Kindern haben, gehen sie zu einer Erziehungsberatung.

Viele gehörlose/ hörgeschädigte Menschen können das nicht, da dort niemand ist, der gebärden kann oder weiß wie man mit schwerhörigen oder ertaubten Menschen spricht (Absehen!!). Viele Beratungsstellen haben auch nicht die Zeit alles aufzuschreiben.

Außerdem wissen viele nicht, wer ihnen weiterhilft/ wer zuständig ist.

Die Beratungsstelle für Hörgeschädigte ist eine Allgemeine Beratungsstelle. Das heißt, dass hörgeschädigte Menschen mit ihren Problemen zu uns kommen können und wir helfen ihnen dann weiter.

 

Wobei hilft die Beratungsstelle hörgeschädigten Menschen?

Ø      Anträge zu stellen beim Arbeitsamt, Sozialamt, Versorgungsamt und anderen Ämtern

Ø      bei Erziehungs- und Ehefragen

Ø      Schulden-Regulierung

Ø      Sucht-Problemen

Ø      Beratung bei der Anschaffung von Hilfsmitteln

Ø     Begleitung zu Behörden, Ärzten, Rechtsanwälten, Banken, speziellen Beratungsstellen und

anderen Institutionen.

Ø     Organisation von Dolmetschern

Wobei hilft die Beratungsstelle Hörgeschädigtenvereinen?

Ø     Planung, Vorbereitung und Durchführung von Weiterbildungs-Angeboten

Ø      Unterstützung der Vereine und deren Abteilungen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben.

Ø      Öffentlichkeitsarbeit/ Aufklärung über Hörschädigungen und ihre Auswirkung