Vatertag-Wanderung um Halterner Stausee
Am 29. Mai 2003 (Christi Himmelfahrt) wanderten 11 Personen, davon sechs Väter
(Ch. Stern, W. Skowronek, F. Hellwig, H.-W. Haunert, T. Tigges, A. Lombardi) und
fünf Nichtväter (D. Schwellbach, T. Krajza, O. Markmann, M. Grabsch, W. Wozny),
mit Bollerwagen etwa unter 20 Kilometer um Halterner Stausee.
Unser Wanderweg verlief vom Halterner Hbf - Hullerner Damm - Hullerner Straße -
auf Waldweg Hohe Niemen - Stockwieser Damm - Karl-Hohmann-Weg - Strandallee - Zu
den Mühlen - auf schmalem Weg zur Kläranlage / Stadtwerke - Annabergstraße -
Philippstraße - Conzeallee - Burbrockstraße - Weselerstraße - bis zum Garten von
Familie Haunert an der Saarbrückenerstraße.
Um 9.00 Uhr trafen sich 10 Fußballmitglieder am Hauptbahnhof
in Recklinghausen
und der Zug nach Haltern um 9.38 Uhr fuhr etwas später los. Kurz vor 10 Uhr in
Haltern angekommen wartete bereits das Ehepaar Haunert hinter ihrem Auto auf uns
(Punkt 1). Daneben stand auch ein im Augenblick
leerer Bollerwagen. Nach Begrüßung holten wir vier Kisten (3x Krombacher und 1x
Mischung aus Cola/Altbier) und ein Kühlbox aus dem Auto. Gleich nach dem
Aufladen fingen wir an, Bier zu trinken. Bevor wir mit dem Marschieren anfingen,
verabschiedeten wir uns von Frau Haunert. Den Bollerwagen schleppten zuerst D.
Schwellbach und M. Grabsch. Das Wetter war zunächst wolkig, mittags sonnig und
besonders im Wald angenehm warm.
Wir marschierten auf dem Gehweg an der Landstraße B 58 entlang am Freibad
vorbei, weiter bis zum Hotel Seehof. Gegenüber, am Schiffsanlegeplatz des
Halterner Sees begegneten wir zufällig Lothar Lex (unser ehemaliges
Fußballmitglied vom Juni 1985 bis Dez. 1986 und Mai 1996 bis Dez. 1998) mit
seiner Frau und deren blinden Bruder, die eine Schifffahrt auf dem See machen
wollten. D. Schwellbach, H.-W. Haunert und W. Skowronek unterhielten sich mit
ihnen während andere etwas weiter abseits auf uns warteten.
Weiter unterwegs kamen wir zu einem interessanten Ort. Wir betrachteten das am
Zaun festgebundene große Kunstwerk, eine geschnitzte hölzerne Platte, und ein
kleines Haus "Jupp" -eine Art kleines Restaurant- mit Biergarten und offenem
Grillstand.
Durch den Wald Hohe Niemen auf schmalem Weg gingen wir bis zum Bootsverleih-Haus
und machten dort auf Bänken Pause (Punkt
2). Gegessen wurden teils gegrillte Bratwürste und
teils von H. Haunert mitgebrachte in Packung kleine Frikadellen, getrunken wurde
weiter fleißig Bier.
Danach durchstreiften wir auf Karl-Hohmann-Weg im schattigen Wald. Einige aktive
Mitglieder gingen schneller weiter vor, während andere ganz langsam unterhaltend
schleppend nach hinten hingen. Der Bollerwagen wurde mit der Zeit immer
leichter, da bereits zum größten Teil schnell viele Bierflaschen geleert wurden.
Uns kamen viele Spaziergänger entgegen oder die Radfahrer fuhren an uns in
beiden Richtungen vorbei. Am Bootshaus in der Nähe von Stadtmühle kamen wir alle
an, um zur Toilette zu gehen oder ein Eis zu kaufen (Punkt
3).
Weiter ein Stück des Weges ließen wir uns gemeinsam von einem unbekannten
Herrn fotografieren. Als wir die Straße -Zu den Mühlen- verließen, kamen wir auf
sehr schmalen Fußweg, der parallel der Bahnlinie bis zur Stadtwerke führt. Mit
fast müden Beinen marschierten wir weiter am Hbf vorbei zur Annastraße,
Philippstraße, Burbrockstraße und Weselerstraße. Alle Flaschen bis auf
Cola/Altbier wurden leergetrunken. Die Sonne schien uns fast den ganzen
Nachmittag heiß, wobei einige schon wie die Indianer aussahen.
Gegen so 17.30 Uhr erreichten wir endlich den Garten des Hauses von Familie
Haunert (Punkt 4). Dort machten wir uns gemütlich
am Tisch unter der Pavillon. Familie Haunert (Heinz, Annamaria und Björn)
bediente uns mit verschiedenen Grillfleisch, Salate und selbstverständlich
weiter Biere aus ihrem Hause. Wir unterhielten uns, aßen und tranken solange,
bis für einige genug waren, um den Heimweg anzutreten.
Sechs Personen (D. Schwellbach, W. Skowronek, T. Tigges, F. Hellwig, T. Krajza
und W. Wozny) gingen zur Bushaltestelle unter Führung durch Björn und
warteten auf den Bus 317 , der uns dann zum Halterner Bahnhof brachte. Um 19.29
Uhr fuhr uns der Zug nach Recklinghausen / Essen heim. Was die anderen bei
Haunert noch machten, scheint weiter geheim zu bleiben.

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