Tagessausflug in Wuppertal

 

Pünktlich um 10 Uhr kamen viele ca. 28 Usher-Betroffene und Taubblinde sowie Assistenten am Hauptbahnhof in Wuppertal an. Nach dem Treffen gingen wir zur Schwebebahn-Haltstelle. Wir waren ein bisschen aufgeregt, weil wir lange nicht mit der Schwebebahn gefahren sind. Die Wuppertaler Schwebebahn fahrt alle 4 Minuten , deshalb mussten wir nicht lange auf die Schwebebahn warten. Als die Schwebebahn ankam, stiegen wir ein! Die Schwebebahn fuhr über den Fluß Wupper entlang bis zum Endstation Wuppertal Vohwinkel, wo es eine Werkstatt für die Schwebebahn gibt. Die Fahrt von Wuppertal HBF bis Vohwinkel dauert ungefähr 20 Minuten. In der Schwebebahn war es zwar voll, aber wir hatten Glück mit Sitzplätzen. Sie schwebt und wackelt leicht. Als wir in Wuppertal-Vohwinkel ankamen, gingen wir gleich zur Werkstatt. Vor dem Werkstatt warteten wir auf den Führer. Der Führer entschuldigte sich bei uns für kleine Verspätung. Zuerst gingen wir zum Verwaltungsgebäude, wo ein Schwebebahn Modell steht. Die Taubblinden durften mit Begeisterung und Interesse dieses Modell von Schwebebahn anfassen und fühlen. Danach gingen wir in die große Halle des Werkstattes. Der Früher erklärte, wie die Schwebebahn gebaut wurde. Der Führer erzählte, dass die Schwebebahn schon mehr als 100 Jahre alt und die einzige Schwebebahn in der Welt ist!

>> Die Wuppertaler Schwebebahn (offizieller Name Einschienige Hängebahn System Eugen Langen) ist ein um 1900 erbautes, 1901 freigegebenes und bis heute in Betrieb stehendes Nahverkehrssystem im Stadtbereich von Wuppertal. Das System war ursprünglich auch für viele andere Städte geplant, so existierten beispielsweise Pläne für Schwebebahnen in Hamburg, Berlin, London und den deutschen Kolonialgebieten. Die Hängebahn fährt von Wuppertal-Oberbarmen nach Wuppertal-Vohwinkel hin und und zurück und durchquert die Stadt dabei von Nord-Osten nach Süd-Westen. Sie fährt auf einem 10 Kilometer langen Teilstück in etwa zwölf Metern Höhe über dem Flussbett der Wupper und legt den Rest von 3,3 Kilometern in etwa acht Metern Höhe über Stadtstraßen zwischen der Endhaltestelle Vohwinkel-Schwebebahn und der Haltestelle Zoo/Stadion zurück. In Sonnborn (Vohwinkel) überquert sie dabei das Sonnborner Kreuz. Die Gesamtfahrzeit mit Ein- und Aussteigestopps an 20 Haltestellen beträgt 30 Minuten. Seit der Eröffnung befindet sie sich in kontinuierlichem Betrieb als vollständig vom Individualverkehr getrenntes städtisches Verkehrsmittel. Pro Jahr verzeichnet der Betreiber (Wuppertaler Stadtwerke) etwa 23 Millionen Fahrgäste (Stand 2003); es werden also täglich bis zu 75.000 Menschen transportiert. Verkehrsrechtlich gesehen ist die Wuppertaler Schwebebahn eine Straßenbahn besonderer Bauart. Die Straßenbahn herkömmlicher Bauart in Wuppertal wurde 1987 stillgelegt. Die Wuppertaler Schwebebahn gilt seit mehr als einem Jahrhundert als das sicherste Massenverkehrsmittel der Welt. >>

Der Führer erklärte uns über Technik; wie die Schwebebahn funktioniert. Wir waren vom Führer begeistert, dann gingen wir zurück zur Bushaltstelle und warteten auf dem Oberleitungsbus (Obis). Der Obis kam pünktlich, und wir fuhren durch die Stadt Solingen zum Schlossburg. Diese Fahrt hat vierzig Minuten gedauert. Nach der Ankunft an der Bushaltstelle „Schloss Burg“ bekamen wir großen Hunger, so dass wir gleich in ein gemütliches Restaurant im kleinen Dorf neben  Schloss Burg. Nach dem leckeren Mittagessen und gemütlicher Plauderei gingen wir in Gruppen spazieren: Wanderung berauf zum Burg, entspannender Fahrt mit Sitzseilbahn. Auf dem Burgschloss spazierten wir noch durch den Hof, aßen Eis und besichtigten und kaufen etwas auf einigen kleinen Märkten.

Zum gemeinsamen Treffen zur Rückfahrt mit Bus fuhren wir mit der Seilbahn nach unten. Dann fuhren wir mit Bus und Schwebebahn nach Wuppertal zurück…..

Das war der schöne Tag, und wir hatten auch Glück mit schönem Wetter! Wir hatten viel Spass gemacht, und das war  toll!!!

Autor: Sebastian Wegerhoff

Zurück Homepage Taubblind